Kinder- und Jugendschutz in der Abteilung Volleyball

Sport im Verein macht Spaß, fördert die Gemeinschaft und stärkt das Selbstbewusstsein. Damit das so bleibt, hat der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen für uns oberste Priorität. Wir setzen uns aktiv für ein Umfeld ein, das von Respekt, Wertschätzung und Sicherheit geprägt ist. 

Auf dieser Seite findest du unsere Leitlinien, nach denen wir handeln, sowie Informationen darüber, wer dir bei Sorgen oder Fragen zur Seite steht. Wir schauen hin, wir hören zu und wir handeln – für einen starken Volleyballsport ohne Gewalt.


Unsere 10 Gebote

Wir respektieren die Würde jedes jungen Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder Leistung. Wir fördern ein Klima der Akzeptanz, in dem Diskriminierung und antidemokratisches Gedankengut keinen Platz haben.

Beispiel: Unsere Trainer*innen achten auf einen respektvollen Umgangston und unterbinden jede Form von abwertenden Witzen, Ausgrenzung oder Kommentaren über das Aussehen oder die Herkunft eines Mitglieds.

Wir achten die individuellen Empfindungen zu Nähe und Distanz sowie die persönlichen Schamgrenzen. Körperlicher Kontakt findet nur dort statt, wo er sportfachlich (z. B. Technikkorrektur) notwendig ist, und wird stets transparent begründet.

Beispiel: Unsere Trainer*innen klopfen vor dem Betreten von Umkleiden oder Duschen an. Sie vermeiden es, beim Umziehen der Kinder und Jugendlichen unnötig anwesend zu sein und respektieren den Wunsch nach Privatsphäre.

Wir schützen alle jungen Menschen vor jeder Form von Gewalt. Das umfasst körperliche Übergriffe ebenso wie psychische Gewalt (z.B. Einschüchterung, Bloßstellung) und sexualisierte Gewalt. Die körperliche und seelische Unversehrtheit hat immer Vorrang vor sportlichem Erfolg.

Beispiel: Unsere Trainer*innen nutzen im Training niemals Schimpfwörter, sarkastische Beleidigungen oder Drohungen, um Leistung zu erzwingen oder Fehler zu bestrafen. Wir schaffen eine gewaltfreie Lernumgebung.

Wir sind uns unserer besonderen Vertrauens- und Autoritätsstellung bewusst. Wir nutzen diese Position niemals aus und achten auf eine klare Trennung zwischen professioneller Betreuung und privatem Kontakt.

Beispiel: Unsere Trainer*innen vermeiden die gezielte Bevorzugung einzelner Spieler*innen durch private Geschenke, Einladungen oder exklusive Treffen außerhalb des Vereinsrahmens. Auch der Umgang mit Suchtmitteln (Tabak, Alkohol) folgt der Vorbildfunktion.

Wir richten unsere sportlichen Ziele und Methoden stets am Entwicklungsstand und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen aus. Wir fordern Leistung, ohne die Gesundheit oder das persönliche Wohlbefinden der jungen Sportler*innen zu gefährden.

Beispiel: Unsere Trainer*innen passen Trainingsumfang, Intensität und unsere Erwartungshaltung dem Alter und der aktuellen psychischen sowie physischen Verfassung der Kinder und Jugendlichen an und setzen pädagogisch sinnvolle Methoden ein.

Wir schaffen durch das „Vier-Augen-Prinzip“ und offene Rahmenbedingungen Sicherheit. Bei Fahrten, Übernachtungen und Trainingslagern achten wir auf klare Regeln, um unübersichtliche oder riskante Situationen zu vermeiden.

Beispiel: Unsere Trainer*innen vermeiden 1-zu-1-Situationen in geschlossenen Räumen. Bei Übernachtungen sorgen sie für eine alters- und geschlechtsgerechte Zimmerbelegung und eine transparente Organisation der Aufsicht.

Wir wahren die Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum. Wir gehen mit Fotos und Videos verantwortungsbewusst um und nutzen Kommunikation (z.B. WhatsApp, Klubraum) ausschließlich für organisatorische Zwecke innerhalb der Gruppe.

Beispiel: Bilder werden nur mit Zustimmung veröffentlicht. Unsere Trainer*innen führen keine privaten Einzel-Chats mit minderjährigen Spieler*innen über persönliche Themen, sondern kommunizieren transparent über Gruppenkanäle.

Wir fördern die Mündigkeit unserer Spieler*innen. Wir bieten ihnen Möglichkeiten zur Mitgestaltung und nehmen ihre Sorgen, Beschwerden oder Verbesserungsvorschläge ernst. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sich jede und jeder traut, den Mund aufzumachen.

Beispiel: Unsere Trainer*innen führen Feedbackgespräche mit ihren Mannschaften und beziehen sie in Entscheidungen (z. B. Trainingsschwerpunkte oder Teamevents) ein. Sie signalisieren aktiv: Deine Meinung ist uns wichtig.

Wir schauen hin und vertuschen nichts. Wenn wir Grenzüberschreitungen oder Anzeichen von Gewalt wahrnehmen – sei es durch Mitglieder, Trainer*innen oder Dritte –, handeln wir sofort und konsequent zum Schutz der Betroffenen.

Beispiel: Wenn Trainer*innen Mobbing innerhalb eines Teams bemerken, greifen sie ein und thematisieren das Verhalten. Im Verdachtsfall informieren sie umgehend unsere internen Ansprechpartner und ziehen professionelle Hilfe hinzu.

Kinder- und Jugendschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir suchen den offenen Dialog mit den Eltern und informieren sie transparent über unsere Präventionsarbeit, um gemeinsam für ein sicheres Umfeld im Volleyball zu sorgen.

Beispiel:  Unsere Trainer*innen stellen den Eltern unser Schutzkonzept und unsere Ansprechpartner vor und ermutigen Eltern, bei Fragen oder Beobachtungen direkt auf uns zuzukommen.


Unsere Ansprechpartner bei Sorgen und Verdachtsfällen

Vertrauenspersonen der Abteilung

Hier werden unsere internen Ansprechpartner vorgestellt. Es ist wichtig, dass diese Personen außerhalb des direkten Trainer- und Abteilungsleiterkreises stehen, um eine neutrale Rolle zu garantieren. Wir haben bewusst eine weibliche und eine männliche Person benannt, damit eine passende Vertrauensperson für alle zur Verfügung steht.

Ansprechpartnerin (weiblich)Ansprechpartner (männlich)
Name:Stephanie Swoboda-Grundnerwird hoffentlich bald benannt
Rolle:Mutter von Jugendspielern, Sportlehrerin
Telefon:0176 50957809
E-Mail:

Externe, unabhängige Beratungsstellen

Diese Stellen sind unabhängig vom Verein und können anonym und professionell beraten.

OrganisationBeschreibungErreichbarkeit
Safe Sport e. V.Unabhängige Ansprechstelle für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im SportTelefon: 
0800 1122200 (kostenfrei, anonym)
Webseite:
ansprechstelle-safe-sport.de
Hilfe-Portal sexueller MissbrauchBundesweites Hilfetelefon für Betroffene von sexualisierter Gewalt (auch für Erwachsene)Telefon: 
0800 2255530 (kostenfrei, anonym)
Webseite: 
www.hilfe-portal-missbrauch.de
Nummer gegen Kummer (Kinder- und Jugendtelefon)Kostenlose und anonyme Beratung für Kinder und JugendlicheTelefon: 
116 111 (kostenfrei)