Chronik

"Erstes" Judo in Gars

(von Kohlenkeller über Grundschule ins Dojo `90=

 

Leider wurde die Geburt der Abteilung nicht schriftlich festgehalten.

Es ist lediglich bekannt, daß bereits Anfang der fünfziger Jahre im Kohlenkeller der Bäckerei Stängl auf alten Matrazen mit Judo begonnen wurde.

Erste treibende Kraft war damals Walter Pfeiffer. Mit einigen Interessenten aus Gars und Haag, lehrte er den bis heute gültigen Judoleitsatz:

"SIEGEN DURCH NACHGEBEN"

Im Jahre 1961 die ersten Aufzündungen. Man schloß sich dem TSV Gars an und zog in eine Baubaracke der Fa. Schwarzenbeck ein. Das "Sportgerät" wurde verbessert. Durch Spenden war es möglich, aus Segeltuch einen Überzug für die Matten zu nähen.

Leider verabschiedete sich Walter Pfeiffer noch im gleichen Jahr aus Gars - berufliche Gründe waren ausschlaggebend.

Die Abteilung löste sich auf, da kein "Fachwart für Judo" mehr zur Verfügung stand.

Doch schon 1964 wurde die Abteilung (u.a. durch Günther Entholzner, Fritz Stürmer, Anton Kraus und Edi Schuster) wieder ins Leben gerufen. Zu Gute kam, daß Entholzner und Schuster bereits einige Vorkenntnisse aus ihrer Bundesgrenzschutzzeit hatten.

Bereits kurze Zeit später (man zog in die Grundschulturnhalle um) trainierten 11 Senioren und 2 Jugendliche unter dem damaligen Abteilungsleiter Günther Entholzner.

Im Herbst 1966 begann dann die Ähra Schuster - auch als "Judovater von Gars" bekannt. Bedingt durch eine Verletzung von Entholzner übernahm Edi Schuster die Abteilung.

Mit Erfolg legte man die ersten Gürtelprüfungen (Kyu-Grade) in Waldkraiburg ab und Schuster meldete die Abteilung am 01.05.1968 als Neumitglied im bayerischen Judoverband an.

1969 wurde eine Spendenaktion zum Kauf einer Judomatte durchgeführt.

Ergebnis - immerhin 840DM. Durch weitere Zuschüsse war dann der Kauf endlich möglich.

Endlich konnten auch in Gars selbst erfolgreich Kyu-Prüfungen durchgeführt werden. Die ersten sportlichen Erfolge stellten sich ein.

 

Edi Schuster entwarf das bis heute unveränderte Emblem der Judoabteilung.

 

 

Pionierarbeit und erste große Erfolge

Regional gesehen (Altlandkreis Wasserburg), gab es nur vereinzelt Judoabteilungen, doch Gars wurde bald ein "Judo - Begriff" - über die Grenzen hinaus.

Bereits 1969 erreichte die Jugendmannschaft bei den Obb. Meisterschaften einen 4. Platz.

In Waldkraiburg konnten sich die Senioren mit einem 2. Platz - noch vor Mühldorf - behaupten.

 

Die gute Jugendarbeite machte sich bemerkbar.

1970 und 1971 belegten Dieter Sprekelmeier, Werner Eder und Rudi Eder bei den Oberbayerischen, Südbayerischen Meisterschaften gute Plätze wobei Dieter Sprekelmeier durch den bayerischen Vizemeistertitel und Werner Eder durch den 3. Platz bei den bayerischen Meisterschaften, sich für die Süddeutsche Meisterschaft qualifizierten. Sprekelmeier konnte dort den 3. Platz belegen und durfte als erster Garser bei Deutschen Meisterschaften in Essen starten. Dort waren viele über den orangegurt - tragenden Garser erstaunt, da sich ansonsten nur Blau- und Braun-gurtträger qualifiziert hatten.

 

 

 

 

 

 

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Aktualisiert: 28.11.2015
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