TSV Gars Einrad-Team

TIPP: Immer aktuell informiert über alle Einrad-Aktivitäten

Konstantin Höhne, selbst aktiver Einradler im Garser Einrad-Team, hat eine tolle Homepage und einen informativen Blog. Schaut einfach mal rein und informiert Euch: 

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APRIL 2019: Oberbayerische Meisterschaft Freestyle in München

22 Kinder und Jugendliche des Einradteams Gars gingen am 14. April an den Start anlässlich der Oberbayerischen Freestylemeisterschaft in der Münchner Turnhalle an der Riesstraße. Und keiner der 22 Fahrer kam ohne Medaille nach Hause.

Als erste Garserin ging Annalena Söll in der Einzelkür der AK U15 an den Start. Mit ihr wehte am aufgespannten Regenschirm die zauberhafte, aber dennoch resolute „Mary Poppins“ herein. Annalena gelang es auf wunderbare Weise, den Charakter dieses viktorianisch strengen Kindermädchens auf die Kürfläche zu transportieren. Sie schwebte beinahe während ihrer Performance, zeigte ein hohes Trickniveau und hatte zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades in großen Teilen der Kür den Schirm stets bei sich. Das ist anspruchsvoll, denn ein gestaltendes Utensil permanent mit sich zu führen, fordert den Fahrer sehr. 

Annalena gewann deshalb auch souverän ihre Altersklasse.

In der Einzelkür der AK 15+ holte Verena Kotalla mit ihrer Kür zur Musik „The Entertainer“ Platz zwei. Im stilvollen Ballettfrack und ausgestattet mit Stock und Hut gelang ihr ein sehr guter Vortrag mit vielen ideal auf die Musik abgestimmten Tricks und schwierigen Übergängen. Auch sie hatte mit dem klassischen Spazierstock ein Requisit fast ununterbrochen in Benutzung und setzte es zur Präsentation ihrer Küridee ein. Ein Highlight einer jeder ihrer Küren sind die temporeichen Standgliding-Pirouetten.

Den Wettkampfauftakt für unsere Paare legten Michaela Grandl und Luzia Gerzer hin. Und was war das für ein Auftakt! In der Altersklasse U11 verzauberten die beiden 9 und 10 jährigen Mädchen als „Pünktchen und Anton“ zur Musik aus der 1999er Verfilmung Publikum und Jury. 

Charmant, sicher auf dem Rad, mit viel schauspielerischem Gefühl und zahlreichen Tricks eroberten sie die Herzen in der Halle. Bei der Siegerehrung am Abend, als sie ihre wohlverdiente Silbermedaille in Empfang nehmen durften, prophezeite der Sprecher, dass von diesen beiden Mädchen sicher noch einiges zu sehen sein wird in der Zukunft.

Annalena trat in der Paarkür AK U15 mit ihrer FTB – Sportkameradin Sylvia Greinecker aus Neukirchen an. „Dick und Doof“, eine schon zur BM 2018 erfolgreich aufgeführte Kür, gelang auch diesmal wieder mit viel Witz und mit sicheren Tricks und brachte Platz eins in dieser Altersklasse.

Henriette Höhne und Verena Kotalla zeigten ihre neu zusammengestellte Kür „Irish Tap Dance“ mit kreativen Varianten schwieriger Tricks, einfallsreichen Übergängen und guter Sprungkombination. Trotz nur geringfügiger Vorbereitungszeit gab es schon einige sehr gut synchronisierte Elemente und Bewegungsabläufe. Dem Paar sieht man die jahrelange Erfahrung an. Diese ermöglicht es ihm zum Beispiel, genau zentrierte Pirouetten zu drehen, auf den Punkt abzuspringen oder zeitgleich fürs Standup aufzustehen. Selbst während der Kür schaffen es die beiden, durch nonverbale Kommunikation blitzschnell Absprachen zu treffen. Belohnt wurde diese Kür mit dem Sieg in der Altersklasse 15+.

Die Garser Kleingruppe 15+ mit Cilli Rotter, Annalena Söll, Annika Sperr, Henriette Höhne und Verena Kotalla lies noch einmal ganz zart und gefühlvoll die Feder aus dem Film „Forrest Gump“ übers Parkett schweben. Diese elegante Kür mit ihrer zauberhaften Leichtigkeit war erneut ein absoluter Hingucker. Ein paar Abstiege zu viel vereitelte diesmal den Sieg. Trotzdem ist diese Performance etwas ganz Besonderes mit der hingebungsvollen Gestaltung durch die fünf Mädchen. Platz zwei war der allemal wohlverdiente Lohn.

Die letzte Kür des Abends lieferte die 20 Fahrer starke Garser Großgruppe zur Musik aus „Da Vinci Code“ von Hans Zimmer.

Nach einigen choreografischen Umstellungen gelang diesmal der verdiente Sieg in der mit sechs Großgruppen auffallend stark besetzten Konkurrenz. Eine hervorragende Performance, viele gelungene Bilder und ein temporeicher Vortrag waren Grundlagen des Erfolgs. Dabei mussten auch heikle Situationen umschifft werden, die in Küren so großer Gruppen nie ganz ausbleiben und die von den Garser Fahrerinnen und Fahrern geschickt und mit Courage gelöst wurde. Auch das gehört dazu, möchte man denn ganz vorn dabei sein.

Auch in der Konkurrenz der Großgruppen gingen zusammen mit zehn weiteren Fahrern der vereinsübergreifenden S-Kaders Andreas Gerzer und Michael Höhne an den Start und holten beinahe die Bronzemedaille. Sie mussten sich mit ihrem schwungvollem „Mambo No.5“ um gerade mal 0.4 Punkte geschlagen geben. 

Einen weiteren „Sieg“ fuhren die Garser Eltern ein, die unter der federführenden Leitung von Martina Kotalla ein erstklassiges und sehr gelobtes Catering auf die Beine stellten. 

Ein großer Dank gilt allen, die Anteil an dieser erfolgreichen Aktion hatten, welche die Garser auch über ihre Fahrer hinaus bekannt macht.

 

APR 2019: Offenes Einrad-Training in den Osterferien

Mittwoch, 24. April 2019:

Einsteiger- und Anfänger-Workshop mit den Trainern das Garser Einrad-Teams

10 Uhr bis 13 Uhr in der Turnhalle der Mittelschule Gars

Wer kann mitmachen?

jeder, der Lust auf Einradfahren hat

komplette Anfänger ebenso wie Interessierte, die schon fahren können

Was muss ich mitbringen?

Lust am Einradfahren

Hallenturnschuhe mit heller Sohle und Sportkleidung

reichlich zu Trinken, Snack für zwischendurch

eigenes Einrad, wenn vorhanden

Anmeldung?

per E-Mail an Heike Höhne: h.hoehne(at)t-online.de

Wir freuen uns auf euch!

DEZ 2018: Der Nussknacker – ein Einrad-Weihnachtsmärchen

 

Alljährlich gehört er zur Vorweihnachtszeit wie Lebkuchen, Adventskalender, Nikolaustag oder gemütliches Kerzenlicht:

"DER NUSSKNACKER"

 - das märchenhafte Ballett nach der Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski, zu dem E.T.A Hofmann mit seiner Geschichte "Nussknacker und Mäusekönig" die literarische Vorlage lieferte. Wohl jede Ballettkompanie der Welt hatte dieses Stück schon mindestens einmal in ihrem Repertoire. Doch als Inszenierung für 33 Fahrer und ebenso viele Einräder gab es das noch nicht, zumindest haben wir bei unseren Recherchen nichts darüber gefunden. Also eine Weltpremiere? Nun, ganz sicher können wir das nicht behaupten, aber gut möglich wäre es schon.

Die Handlung ist in der Tat märchenhaft, zauberhaft sogar: Ein kleines Mädchen namens Marie (das im russischen Original Mascha heißt) steht im Zentrum der Geschichte. Sie bekommt von ihrem Lieblingsonkel Drosselmeier am Weihnachtsabend im Kreise zahlreicher festlich gekleideter Gäste einen hölzernen Nussknacker geschenkt, von dem sie in der Nacht prompt träumt. In diesem Traum führt der quicklebendige Nussknacker eine ganze Armee von Spielzeugsoldaten an, um gegen den bösen Mäusekönig zu kämpfen. Der Nussknacker gewinnt mit Maries Hilfe, verwandelt sich in einen Prinzen und führt das Mädchen ins wunderbare Reich der Zuckerfee. Dort erleben sie schöne Tänze und einen glamourösen Ball, zu dem die Zuckerfee einlädt. Letztlich erwacht Marie am folgenden Morgen in ihrem Bett, den Nussknacker fest im Arm, und alles war nur ein wundervoller Traum. Oder etwa doch nicht...?

So ganz wird man das wohl nie ergründen, und gerade diese Mystik macht einen Teil der "Nussknacker"-Faszination aus.

In monatelanger Vorbereitung entwickelte sich in Gars Stück für Stück und Bild für Bild der ganze Zauber dieser Geschichte. Dabei wagten wir uns erstmalig an ein so komplexes Projekt heran, bei dem alle Fahrer mehr oder weniger permanent auf der Bühne im Einsatz sind. Anfänglich schien es schier unmöglich, diese Multidimensionalität trainiert und auf der Kürfläche organisiert zu bekommen. Die Kinder üben in drei verschiedenen Leistungsgruppen, sehen sich also im Trainingsalltag gar nicht. Trotzdem musste das Geschehen irgendwie synchronisiert werden. So gingen wir durch sämtliche emotionalen Höhen und Tiefen, Euphorie wechselte sich mit Verzweiflung ab, aber auch das gehört alljährlich zu unserer Vorbereitung, und es würde uns wohl völlig verunsichern, stellte sich diese emotionale Achterbahn nicht zuverlässig ein. Es gehört einfach dazu, so ca. um Mitte November herum zu meinen, jetzt ist alles verloren. Und wie in jedem Jahr fügte sich durch unermüdliche Arbeit dann doch ein Puzzleteil zum anderen, und am 16. Dezember stand das Konstrukt auf ziemlich sicheren Füßen.
Grundlage dafür ist das immer disziplinierte und engagierte Mittun der Fahrer. Es freut und ehrt uns Übungsleiter, dass die Kinder, die Jugendlichen und unsere inzwischen jungen Erwachsenen so gut mitarbeiten - Pubertät hin oder her. Wenn es um die Sache geht, sind alle hundertprozentig dabei.

Organisatorisch und medial ist die Show vor allem Konstantins Werk. Er schafft die Struktur, leitet die vorbereitenden Sitzungen, schneidet die Musik, dreht die Filme, beschafft die Technik und baut sie auf - eine alle Jahre wieder gewaltig aufwendige Aktion von vielen Stunden, koordiniert die BR Azubis an den Kameras und verarbeitet das dabei entstandene Material zu einem stimmungsvollen Film und hat mit Ton und Licht die Gesamtleitung am aufregenden Aufführungsabend. So zusammengeschrieben, wird uns noch immer wieder bewusst, was er da Gewaltiges leistet. Die nüchterne Turnhalle der Mittelschule Gars verwandelt sich mit Licht, Leinwand, Beschallungstechnik, Deko und aufwendiger Bestuhlung stets in einen charmanten Aufführungssaal. Unzählige Helfer sorgen am Tag vor dem Ereignis für diese wundersame Metamorphose.

Ein emsiges Organisationsteam agierte Monate zuvor schon im Hintergrund, sorgte für die Kostüme, orderte die Plakate und Flyer, koordinierte die Versorgung mit Speis und Trank und leistete der Arbeiten noch zahlreiche mehr. Ohne so engagierte Eltern wäre so ein umfangreiches Projekt undenkbar. Und das Schöne daran: Alle sind mit Spaß bei der Sache, so dass die vorbereitenden Treffen auch immer wieder nette Zusammenkünfte darstellen, auf die man sich freuen kann.

Und dann ging es los am 16. Dezember um 18 Uhr! Die Freude, aber auch die Aufregung hinter den Kulissen stiegen in den letzten Stunden gewaltig. Gerade die Kleinen konnten den Start fast nicht mehr erwarten, löcherten uns ab halb sechs minütlich mit Fragen nach der Uhrzeit und mit der Bitte, den Start doch vorzuziehen, der Saal wäre doch ohnehin schon übervoll. Das hatten sie hinter dem Vorhang hervorlugend gut erkannt. So viele Zuschauer wie nie zuvor füllten die Plätze und die in Windeseile noch zusätzlich aufgebauten Bänke und Kästen, denn der endlose Strom der Besucher passte nicht mehr auf die schon großzügig vorbereitete Bestuhlung.

Punkt sechs startete die Ouvertüre, es wurde dunkel und still im Saal, das erste Bühnenbild erschien auf der Leinwand und der Zauber begann. In den kommenden fast eineinhalb Stunden erweckte der "Nussknacker" zum Leben und verzückte ca. 300 Zuschauer, rührte einige von ihnen zu Tränen und nahm sie mit in die wundersame Welt des Märchens und die beeindruckende Sportart Einradfahren, zusammengefügt in diesem Spektakel.
Alles klappte hervorragend, und große Gefühle durchströmten danach Fahrer wie Zuschauer. Glück und Stolz mischten sich mit Erleichterung und wohliger Entspannung.

Viele fleißige Hände sorgten dafür, dass in knapp zwei Stunden die Turnhalle wieder ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zurückbekam. Aber der Geist des "Nussknackers" schwebte noch für einige Zeit durch den sonst so sportlich, sachlichen Schulturnsaal, da waren wir uns sicher ...

Fotos © Belinda Bebst

 

OKT 2018: Mehrere Titel bei der Bayerischen Meisterschaft

 


Alle Kür-Videos der BM Waging 2018 gibt es auf der Website von Konstantin Höhne


Knapp ein Jahr ist es her, dass in Waging die Deutschen Meisterschaften im Einradfreestyle stattfanden. Nun waren wir ein zweites Mal zu Gast in der Bergaderarena in der Marktgemeinde Waging am gleichnamigen See, heuer für die Bayerischen Freestylemeisterschaften.

Die Garser gingen in fünf Konkurrenzen an den Start und in keiner medaillenlos aus.

Annalena Söll gewann mit ihrer Partnerin Sylvia Greinecker vom SV Neukirchen die Paarkür in der AK U15. Dick und Doof kamen zur Aufführung und begeisterte mit humorvoller Choreografie und anspruchsvollen Tricks.

Die Expertklasse der Paarküren gewannen Henriette Höhne und Verena Kotalla mit ihrem schwungvollen und charmant vorgetragenen Can Can auf höchstem Trickniveau. Leider gab es keinen wirklichen Wettbewerb, denn es standen keine adäquaten Konkurrenten zur Verfügung. Jammerschade ist das und lässt so eine brillante Kür nicht in dem Licht erstrahlen, wie sie es verdient hätte.

Zur großen Freude aller Beteiligten und nicht unbedingt erwartet, holte die Garser Kleingruppe in der Juniorexpertkonkurrenz mit Katrin Mittermaier, Melanie Wagenlechner, Christine Rosenberger und Antonia Söll die Bronzemedaille. „Die tollpatschige Turntruppe“ waren der Name und das Programm der vier Mädchen in den gestreiften Retroturnanzügen. Mit unglaublicher Präsenz, toller Performance und gut gelungenen Tricks setzten sie ein Highlight des Meisterschaftssonntags.

Die für unser Dafürhalten bezauberndste Kür des Meisterschaftswochenendes lieferte die Garser Kleingruppe im Expertwettbewerb  mit der gefühlvollen Verkörperung der durch die Luft tanzenden Feder aus dem Film „Forrest Gump“ zur gleichnamigen Musik. Das war eine Vorstellung der Extraklasse. Die Kür bot viele hinreißende Momente und tolle Tricks wie eine Dragseat – in – back – Cinderella oder eine schwierige Sprungkombination. Am Start waren Annalena Söll, Cilli Rotter, Annika Sperr, Henriette Höhne und Verena Kotalla.

Den Showdown bildeten wie immer die Großgruppen. Die Garser gingen mit 22 Fahrern und dem „Da Vinci Code“ an den Start. Die epische Kür fesselte die Zuschauer, die mit großer Aufmerksamkeit und viel Szenenapplaus das Gelingen unterstützten. Bayerischer Vizemeister ist der mit tollem Engagement erarbeite Lohn für die Fahrer am Alter von 10 bis 20 Jahren.

Mit dem „Mambo No.5“ trat der bayernweit vereinsübergreifende „Senioren“-Kader an. 16 Fahrer – 8 Frauen, 8 Männer – verliehen diesem sehr speziellen Tanzstil im 4/4-Takt mit den zeitlichen Betonungsverschiebungen ein ganz zauberhaftes Erscheinungsbild und brachten dem Publikum lateinamerikanisches Feeling in die Halle. Die Kür lief so gut, dass die „Oldies“, darunter Andreas Gerzer und Michael Höhne aus Gars, nun jeder um eine Bronzemedaille von einer Bayerischen Meisterschaft reicher sind.

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Aktualisiert: 23.04.2019
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