TSV Gars Einrad-Team

TIPP: Immer aktuell informiert über alle Einrad-Aktivitäten

Konstantin Höhne, selbst aktiver Einradler im Garser Einrad-Team, hat eine tolle Homepage und einen informativen Blog. Schaut einfach mal rein und informiert Euch: 

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OKT 2018: Mehrere Titel bei der Bayerischen Meisterschaft

 


Alle Kür-Videos der BM Waging 2018 gibt es auf der Website von Konstantin Höhne


Knapp ein Jahr ist es her, dass in Waging die Deutschen Meisterschaften im Einradfreestyle stattfanden. Nun waren wir ein zweites Mal zu Gast in der Bergaderarena in der Marktgemeinde Waging am gleichnamigen See, heuer für die Bayerischen Freestylemeisterschaften.

Die Garser gingen in fünf Konkurrenzen an den Start und in keiner medaillenlos aus.

Annalena Söll gewann mit ihrer Partnerin Sylvia Greinecker vom SV Neukirchen die Paarkür in der AK U15. Dick und Doof kamen zur Aufführung und begeisterte mit humorvoller Choreografie und anspruchsvollen Tricks.

Die Expertklasse der Paarküren gewannen Henriette Höhne und Verena Kotalla mit ihrem schwungvollen und charmant vorgetragenen Can Can auf höchstem Trickniveau. Leider gab es keinen wirklichen Wettbewerb, denn es standen keine adäquaten Konkurrenten zur Verfügung. Jammerschade ist das und lässt so eine brillante Kür nicht in dem Licht erstrahlen, wie sie es verdient hätte.

Zur großen Freude aller Beteiligten und nicht unbedingt erwartet, holte die Garser Kleingruppe in der Juniorexpertkonkurrenz mit Katrin Mittermaier, Melanie Wagenlechner, Christine Rosenberger und Antonia Söll die Bronzemedaille. „Die tollpatschige Turntruppe“ waren der Name und das Programm der vier Mädchen in den gestreiften Retroturnanzügen. Mit unglaublicher Präsenz, toller Performance und gut gelungenen Tricks setzten sie ein Highlight des Meisterschaftssonntags.

Die für unser Dafürhalten bezauberndste Kür des Meisterschaftswochenendes lieferte die Garser Kleingruppe im Expertwettbewerb  mit der gefühlvollen Verkörperung der durch die Luft tanzenden Feder aus dem Film „Forrest Gump“ zur gleichnamigen Musik. Das war eine Vorstellung der Extraklasse. Die Kür bot viele hinreißende Momente und tolle Tricks wie eine Dragseat – in – back – Cinderella oder eine schwierige Sprungkombination. Am Start waren Annalena Söll, Cilli Rotter, Annika Sperr, Henriette Höhne und Verena Kotalla.

Den Showdown bildeten wie immer die Großgruppen. Die Garser gingen mit 22 Fahrern und dem „Da Vinci Code“ an den Start. Die epische Kür fesselte die Zuschauer, die mit großer Aufmerksamkeit und viel Szenenapplaus das Gelingen unterstützten. Bayerischer Vizemeister ist der mit tollem Engagement erarbeite Lohn für die Fahrer am Alter von 10 bis 20 Jahren.

Mit dem „Mambo No.5“ trat der bayernweit vereinsübergreifende „Senioren“-Kader an. 16 Fahrer – 8 Frauen, 8 Männer – verliehen diesem sehr speziellen Tanzstil im 4/4-Takt mit den zeitlichen Betonungsverschiebungen ein ganz zauberhaftes Erscheinungsbild und brachten dem Publikum lateinamerikanisches Feeling in die Halle. Die Kür lief so gut, dass die „Oldies“, darunter Andreas Gerzer und Michael Höhne aus Gars, nun jeder um eine Bronzemedaille von einer Bayerischen Meisterschaft reicher sind.

AUG 2018: Einrad-Weltmeisterschaft in Südkorea

Ausführliche Berichte, viele Fotos und Videos gibt es auf der Website von Konstantin Höhne:

Blog zur Einrad-Weltmeisterschaft


25 Medaillen – das ist die außergewöhnliche Bilanz der drei Garser Starter bei der UNICON 19, der Einradweltmeisterschaft, die vom 29. Juli bis 10. August im Südkoreanischen Ansan stattfand.

Mit ihrem ersten Weltmeistertitel wartete die 14 Jährige Henriette Höhne auf. Sie gewann am 1. August im Wa-Stadion von Ansan als jüngste der sechs Finalistinnen das Weitsprungfinale der Damen mit 2.45 m, das ist gleichzeitig die Einstellung ihrer persönlichen Bestweite. Sie avanciert  damit zur jüngsten Weitsprungweltmeisterin in der Geschichte der bisher 19 UNICONS. Keineswegs als Topfavoritin war sie in diesen Wettkampf gegangen. Die ausgemachte Titelaspirantin schwächelte aber an jenem Abend bei hohen Temperaturen über dem stark aufgeheizten Tartan und eröffnete der Garserin die Möglichkeit für ihren ersten globalen Titelgewinn.

Noch weitere zwei Male stand sie auf dem Siegerpodest eines Finals. Platz zwei wurde es über 10 Kilometer in der Unlimited-Klasse der Räder ohne Schaltung. Mit ihrem 36 Zoll Einrad und mutig kurz gewählten 100 mm Kurbeln war sie die zweitschnellste Frau der Welt auf dieser Langstreckendistanz. So kurze Kurbeln zu benutzen, ermöglicht zwar sehr schnell zu fahren, muss aber vom Sportler auch technisch beherrscht werden.

Ihre große Bandbreite an fahrerischem Können stellte Henriette unter Beweis, als sie im Coasting (Balancieren des Rades mit den Füßen auf der Gabel nach kurzem Anlauf) mit 120 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und mit dieser Strecke Platz drei in der Finalwertung holte.

Einen weiteren Weltmeistertitel gab es bei den Juniorinnen. In den Freestylewettbewerben werden, anders als bei den Straßenrennen oder im Sprungbereich, alle Starter unter 15 Jahren extra gewertet. Im X-Style, einer Disziplin, bei der über zwei Minuten so viele Freestyleelemente wie möglich gezeigt werden müssen, gewann sie mit einem nahezu fehlerlosen Vortrag und mit deutlichem Abstand vor der Zweitplatzierten.

Zu diesen vier Experterfolgen gesellten sich noch neun Podestplätze in den Altersklassenwertungen in unterschiedlichen Bereichen. Hervorzuheben seien davon die 8,635s über 50 Meter Einbein, eine neue persönliche Bestzeit, erstmalig unter 9 Sekunden, und Platz zwei in der AK U15.

Mit ihren 13 Medaillen gehört Henriette zu den erfolgreichsten Teilnehmern dieser WM.
Ihr Bruder Konstantin hat sich nach vielen Jahren des Freestyle- und Geländetrainings nun auf die Langstreckendistanzen spezialisiert und umfangreich dafür gearbeitet im letzten Jahr. Er startete mit einem geschalteten 26 Zoll Einrad ebenfalls in der Unlimited-Klasse. Gleich bei seinem ersten Wettkampf in Ansan wurde er für das harte Ausdauertraining mit Platz drei über 10 km in der sehr starken Altersklasse 19 bis 24 belohnt. Diesen Medaillenerfolg konnte er eine Woche später im Marathon in der gleichen Altersklasse wiederholen. Auf einem nicht ganz problemlosen Innenstadtkurs mit teilweise schmalen Radwegen entlang des Flusses Hwajeongcheondong fuhr er mit 1:39,57 h eine glänzende Zeit. In der Expertwertung aller männlichen Starter findet man seine Zeit über 10 km auf Platz 8 von 60 Startern. Im Marathon reiht er sich auf Platz 9 von 58 ein.

Bemerkenswert auch sein fünfter Platz im Crosscountry Elite unlimited der AK 19 bis 29.

Eine ganz andere seiner Fähigkeiten nutzte er beim Bereitstellen eines Livestreams aus Ansan, mithilfe dessen überall auf der Welt die Expertküren in den Freestylekonkurrenzen angeschaut werden konnten.

Zwei erfolgreiche Kinder sind oft nicht von ungefähr in einem Sport so weit vorn mit dabei.

Vater Michaels Platzierungen waren nicht weniger eindrucksvoll. Er steuerte zum Gesamtergebnis zehn Podestplätze bei. Gleich der erste seiner Starts endete mit einem Paukenschlag, dem Sieg über 100 Meter in der AK 50+. Das an sich ist schon beachtlich bei dem sehr großen, sehr internationalen Teilnehmerfeld, noch beeindruckender aber ist seine Siegerzeit von 16,075 s. So schnell war selbst die Tochter, keine ausgemachte Sprintspezialistin, noch nie über diese Distanz. Der Bogen seiner Erfolge ist weit gespannt. Weitere erste Plätze gab es über 50 Meter Einbein und im Cyclocross, Silber- und Bronzemedaillen erhielt er über 400m, 800m, 10km, im Marathon, im Crosscountry sowie beim Up- und beim Downhill.

Eine kurze Erwähnung soll noch finden, dass all diese Leistungen bei sehr herausfordernden klimatischen Bedingungen erbracht werden mussten. In Ansan, das mit sieben Stunden Zeitverschiebung der deutschen Zeit voraus ist, war es mit durchschnittlich 36 bis 38 Grad im Schatten und mit einer Luftfeuchte zwischen 80 und 100 Prozent beeindruckend schwül heiß.

So war diese UNICON 19 nicht nur die erfolgreichste, sondern wohl auch die anstrengendste der bisher erlebten vier Einradweltmeisterschaften.

 

JUNI 2018: Fünf Deutsche Meistertitel bei DM Einrad-Rennen

Fünf Deutsche Meistertitel brachten die Garser mit nach Hause, vier bei den Juniorinnen, einen bei den Erwachsenen – eine stolze Quote für gerade mal fünf Starter vom heimischen Einrad-Team.

Drei Juniorenmeistertitel gingen aufs Konto von Henriette Höhne (14). Sie gewann die Finalwettbewerbe über 30 Meter Wheelwalk, im Weitsprung sowie im Coasting. Dazu kamen dreimal zweite Meisterschaftsplätze im Hochsprung, im Rennen über 10 Kilometer in der Unlimited-Klasse und im IUF-Slalom. 

Im IUF-Slalom holte Annalena Söll (13) ihren ersten Juniorenmeistertitel und damit erstmalig einen Pokal. Der erste Meisterschaftspokal bei einer DM ist etwas ganz besonderes im Leben eines Sportlers. Er bedeutet zum einen, momentan der Beste Deutschlands in dieser Disziplin zu sein, zum anderen aber auch, dass die Leistung aus dem Altersklassenvorkampf noch ein weiteres Mal im Finale abgerufen werden konnte. Wenn Disziplinen wie der Wheelwalk oder eben der IUF-Slalom auf so hohem Niveau wie von Annalena oder Henriette betrieben werden, wandeln die Sportler auf einem sehr schmalen Grat zwischen Triumph und Abstieg. Und es ist durchaus keine Selbstverständlichkeit, ein zweites mal ohne Sturz ins Ziel zu kommen, wenn eine vordere Platzierung nur dann zu erlangen ist, insofern man mit höchstem Risiko fährt.
Dazu gesellt sich bei Annalena ein hervorragender vierter Platz aus dem Juniorexpertfinale über 30 m Wheelwalk.

Der Deutsche Meistertitel bei den Erwachsenen stammt von Konstantin Höhne (22), errungen über 10 Kilometer in der Unlimited-Klasse. Auf nahezu idealer Strecke, einem zweimal zu durchfahrenden, gut abgesperrten Straßenkurs mit Start und Ziel im Stadion, hat er seine bisherige Bestzeit aus dem EM – Rennen in Sittard von 25:30,033 min (36 Zoll) auf nun 21:37,25 min (26 Zoll geschalten) gesenkt. Neben dieser erstklassigen sportlichen Leistung durfte er zudem das Gefühl genießen, als Erster des 10 km - Rennens wieder ins Stadion einzubiegen und mit Jubel begrüßt zu werden. Obwohl natürlich jeder Ankommende beklatscht wird, ist doch gerade das stets etwas Besonderes:
Die Zuschauer im Stadion sehen das Starterfeld das Stadionrund verlassen, schauen von nun an auf ihre Uhren und rätseln, wer nach welcher Zeit wohl zuerst wieder durch die kleine Abfahrt in der Südkurve einbiegt. Und dann erscheint der erste, und ein Raunen geht durch die Ränge - ein berauschendes Erlebnis für diesen Fahrer.

Den Meisterschaftsplatzierungen gingen Erfolge in den Altersklassenwettbewerben voraus, die stets gleichzeitig als Qualifikationsvorkämpfe für die Finals dienen. In diese Endkämpfe kommen die jeweils acht besten Junioren (Finale um den Titel Deutscher Juniorenmeister) und die jeweils acht besten Starter ab 15 Jahre und älter (Finale um den Titel Deutscher Meister).

In den Altersklassenkonkurrenzen wurde Luzia Gerzer (9) in der AK U11 jeweils hervorragende Sechste über 800 Meter, über 10 Meter Wheelwalk und im IUF- Slalom. Es war Luzias erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft, noch dazu in dem durch die Doppelaltersklassen immer ungünstigen ersten Jahr in dieser AK. Auch im kommenden Jahr ist sie noch einmal startberechtigt für die Altersklasse U11 und wird dann gewiss ein Wörtchen mitreden bei der Medaillenvergabe. 

Michel Höhne (53) gewann die Bronzemedaille über 50 Meter Einbein in der AK 30+. Dazu wurde er 4. über 100 Meter und 800 Meter sowie 5. über 400 Meter und im IUF-Slalom, alles auch in der AK 30+.
Im Wheelwalk und im Hochsprung sortierte man ihn in der AK 19+ ein, denn es gibt nicht genügend Fahrer jenseits der 30, die diese Disziplinen beherrschen, um eine eigene AK-Wertung zu ermöglichen. Diese Wettbewerbe schloss er mit den Plätzen 9 und 5 ab.
Annalena brachte einen 3. Platz im IUF-Slalom sowie an weiteren vorderen Rängen die Plätze 4 über 30 m Wheelwalk, 5 über 10km Standard und 8 über 50 m Einbein aus den AK U15 Wettbewerben mit.
Henriette siegte in der selben AK im Wheelwalk, im Coasting und im Weitsprung und wurde Zweite im Hochsprung. 

Neue persönliche Bestleistungen sind oft die Basis für Podestplatzierungen, stehen aber auch manchmal einfach für sich, und haben trotzdem einen hohen Stellenwert.
Konstantins neue Bestzeit über 10 km fand schon Erwähnung.
Luzia war über 10 m Wheelwalk mit 6,91 s über eine Sekunde schneller als beim Zebracup im Mai 2018.
Annalena katapultierte ihre Zeit im IUF-Slalom auf 20,38s und war damit ca. 1,5 Sekunden flotter unterwegs, als in ihrem bisher erfolgreichsten Durchlauf. Auch 9.68 s über 50 m Einbein ist sie vorher noch nie gefahren, und die 9.89 s aus dem Juniorinnenfinale über 30 m Wheelwalk markieren ebenso einen neuen Bestwert.
Henriette sprang mit 2,45 m im Weitsprung so weit, wie nie zuvor in einem offiziellen Wettkampf. Fast wäre es noch 5 cm weiter gegangen, denn beim 12. und letzten Versuch, dem über 2,50 m, berührte sie nur noch die aller hinterste Kante der Messlatte. Dieser Sprung ging nur um wenige Millimeter daneben. Eine herausragende neue Bestzeit verkörpern auch ihre 8,71 s aus dem Wheelwalkfinale, nachdem ihr schon im Vorkampf mit 8,72 s ein Quantensprung unter die 9 - Sekunden - Marke gelungen war. Über 10 km fuhr sie mit 23:50 min ca. 2 Minuten schneller als beim Rennen vor einem Jahr bei der EM in den Niederlanden.
Michael freute sich nicht nur darüber, seinen 30 m Wheelwalklauf ins Ziel gebracht zu haben, sondern auch über die Zeit von 18,34 s, fast 2 Sekunden schneller als in Duisburg am 1. Mai 2018. Auch im 10 km Rennen verbesserte er sich von 29:34,420 min (EM 2017) auf nun 27:39,28 min.

Unser allergrößter Respekt und ganz herzlicher Dank an die EGM und an alle Helfer und die Kampfrichter dieser DM. Was wir in Warendorf an guter Organisation in Verbindung mit großer Herzlichkeit, guter Laune und eben durchgehender Souveränität selbst bei kniffeligen Problemen erleben und erfahren durften, findet so schnell kein Pendant und war ein Geschenk an alle Teilnehmer!
Wie man das in Warendorf mit dem stets brillanten Wetter organisiert bekommt, war leider nicht in Erfahrung zu bringen. Dort war man selbst noch in der Phase des Staunens über die mal wieder wunderbaren äußeren Bedingungen... 

Konstantin hat an beiden Wettkampftagen unermüdlich fotografiert und die Bilder zeitgleich online gestellt. Sie stehen hier zum Download zur Verfügung:
>> Fotos DM Einrad-Rennen Warendorf

 

MAI 2018: 8 Medaillen beim Muni/Race-Turnier 2018 in Villanders

Im wunderschönen Villanders in Südtirol fand vom 19. bis 21. Mai das Muni/Race-Turnier 2018 statt. Das Garser Einradteam war mit den beiden Fahrern Annalena Söll und Vincent Käser, begleitet von ihren Familien, dort vertreten. Insgesamt 8 Medaillen haben sie mit nach Hause genommen.

Am Nachmittag des letzten Schultages vor den Pfingstferien machten wir uns auf den Weg nach Villanders. Wir hatten uns bereits auf das Schlimmste bzgl. des Ferienverkehrs eingestellt und waren sehr überrascht, dass wir fast staufrei nach ca. 3 ½ Std. an unserem Ziel – einem Bergbauernhof in Villanders – ankamen. Nach einem leckeren Abendessen in der örtlichen Pizzeria waren unsere beiden Fahrer motiviert und gestärkt für den 1. Wettkampftag am Samstag.

Gestartet wurde mit dem Uphill Standard, bei welchem Annalena und Vincent sofort ihre jeweils erste Goldmedaille holten. Vincent hatte sich am selben Tag noch kurzfristig entschieden, sich bei dem von ihm nicht bevorzugten Uphill nachzumelden, was letztendlich eine gute Entscheidung war. Anschließend wurde der Cross Country Standard abgehalten. Unsere beiden Fahrer hatten sich aber für die härtere Expert-Variante am nächsten Tag entschieden. Weiter ging es mit dem Downhill Standard und der zweiten Goldmedaille für Annalena. Am Nachmittag startete Vincent beim Trial Standard, welchen er bravourös meisterte und auch hier den 1. Platz holte. Er hatte als einziger Starter alle 29 Hindernisse in nur 34 Minuten gemeistert.

Der nächste Tag startete um 9.30 Uhr auf der Villanderer Alm bei der auf 1.756 m gelegenen Gasser Hütte mit dem 8 km langen Cross Country Expert. Hier mussten die Fahrer einige Höhenmeter, sowie steinige und wurzelreiche Strecken überwinden. Aufgrund des Regens am Vortag kamen die Fahrer öfter ins Rutschen und aus Erschöpfung musste das Muni auch mal geschoben werden. Bei diesem kräftezehrenden Wettkampf holte Annalena Platz 4 und Vincent Platz 8. Leider waren bei den Männern aufgrund geringer Teilnehmerzahl die Altersklassen bei den Expert-Wettkämpfen etwas unglücklich gewählt. So fuhr Vincent als Jüngster Teilnehmer in der Altersklasse von 1979 bis 2003.

Nach einer Verschnaufpause ging es für Vincent dann um 12 Uhr zum Start für den Downhill Expert. Ca. 700 Höhenmeter auf 2,6 km mussten hier bergab zurückgelegt werden. Der Weg führte über teils halsbrecherische Waldstücke ins Tal. Vincent holte hier ebenfalls als jüngster Fahrer in der Altersklasse 1979 bis 2003 den 7. Platz. Den Nachmittag hatten wir frei und haben der Altstadt von Brixen einen kleinen Besuch abgestattet. Am Abend wurden noch die Künste der Trial-Expert Teilnehmer bewundert und auch dieser Tag wurde wieder in der Stammpizzeria beschlossen.

Für den Pfingstmontag standen die Bahndisziplinen auf dem Programm. Annalena startete mit den Wettkämpfen im langsam Vorwärts- und Rückwärtsfahren. In beiden Disziplinen konnte sie den grandiosen 1. Platz holen. Anschließend folgte der Wheel Walk. Hier gab es Platz 6 für Annalena und für Vincent den 4. Platz gefolgt von Platz 2 für Annalena und Platz 5 für Vincent beim Einbein-Rennen. Zum Abschluss mussten noch die 100 m bestritten werden. Annalena holte sich hier die Silbermedaille und Vincent den 6. Platz.

Am frühen Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen. Familie Käser machte sich auf dem Heimweg nach Deutschland, während Familie Söll noch eine weitere Nacht in Villanders genoss. Im Großen und Ganzen eine sehr erfolgreiche Meisterschaft mit viel neuen und interessanten Erfahrungen und viel Spaß.

 

APR / MAI 2018: Drei Wettkämpfe, viele Erfolge!

Vom 27. bis 29.April richtete der SV Wacker Burghausen die Deutschen Meisterschaften des BDR im Bereich Einradfreestyle aus. Unter den zahlreichen Startern aus allen Teilen der Republik waren die drei Garser Annalena Söll, Henriette Höhne und Verena Kotalla.

Annalena startete im Standardskill, wo sie Platz sechs in der AK U15 holte sowie mit dem Team Junior des FTB, das mit der wunderschönen Kür "Oompa Loompas" aus dem Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" den zweiten Platz bei den U15 Großgruppen erreichte.

Henriette und Verena zeigten ihre Paarkür "Can Can" und belohnten sich mit der Bronzemedaille in der an Startern stärksten AK U17.

Mit dem Team A des FTB wurde es für beide Platz vier bei den Großgruppen 15+. Die sehr unterhaltsame und ganz kurzfristig einstudierte Kleingruppenkür "Krümelmonster und Kekse" zusammen mit Anna Schubert, Lisa Schubert und Amrei Schindelmann schaffte unter 11 Kleingruppen in der AK 15+ den erstaunlichen Platz sechs.

Sämtliche Küren wurden gefilmt von Konstantin Höhne, die Fotos stammen von Belinda Bebst.

 

Für den zweiten Wettkampf reisten die Garser nach Hofheim in UnterfrankenZum 11. Mal fand dieses Jahr dort der Haßbergritt statt. Der eigentlich als Mountainbike-Rennen bekannte Wettbewerb bietet seit letztem Jahr aber auch die Möglichkeit für Einradfahrer an den Start zu gehen. Wie im letzten Jahr auch hatte der Veranstalter TV Hofheim die rund 23 km lange Strecke "Haßbergtest" für die Einrad-Wertung ausgesucht.

Der Rundkurs führt dabei durch die landschaftlich wunderschönen Haßberge. Daraus resultieren auch die knapp 450 Höhenmeter, die von Start bis Ziel überwunden werden müssen. Die Strecke selber ist sehr abwechslungsreich gestaltet und führt vom Marktplatz und dem dort parallel stattfindenden Volksfest in Hofheim durch Wiesen und Wälder, über Schotterwege und durch kleine Dörfer zurück zum Ausgangspunkt. Wie im letzten Jahr nutzten viele Zuschauer das schöne Wetter und warteten rund um die Strecke, um die Sportler anzufeuern. Für uns Einradfahrer trägt dabei besonders das Erstaunen vieler Zuschauer zur Belustigung bei, die völlig überrascht sind, zwischen den rund 280 Fahrradfahrern vereinzelte Starter auf dem Einrad zu entdecken.

In diesem Jahr waren 15 Starter/-innen mit dem Einrad unterwegs, unterteilt in zwei Wertungsklassen: Standard bis 26 Zoll Radgröße und Unlimited, wie der Name schon sagt, ohne Begrenzung der Einradtechnik. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu letzten Jahr leicht erhöht, trotzdem würden wir - und die Veranstalter - uns natürlich freuen, wenn im nächsten Jahr noch mehr Einradfahrer den Weg nach Hofheim finden.

Für das Garser Einrad-Team gingen in diesem Jahr Henriette, Konstantin und Michael Höhne an den Start, begleitet wurden wir drei von Belinda und Benjamin Bebst aus Jetzendorf. In der Unlimited-Wertung belegten wir Garser die drei ersten Plätze, mit folgenden Zeiten: Konstantin 1:14:45 h, Henriette 1:21:41 h und Michael 1:29:06 h. Auf Platz vier folgte Benjamin mit 1:50:10 h.

In der Standard-Wertung fuhr Belinda die 23 km in 1:57:24 h.

 

Den Abschluss der Wettkampfserie bildetet der Zebra-Cup in Duisburg: Zum dritten Mal gingen Fahrer des Garser Einradteams an den Start beim alljährlich am 1. Mai in Duisburg ausgetragenen Zebra-Cup. Rosi Bongers von den einheimischen Einrad-Zebras und ein Team fleißiger Helfer organisierte wie alle Jahre zuvor einen schönen Auftakt in die Bahnrennwettbewerbe der Saison. Mit guter Struktur und wohldosiertem Gefühl für die Durchsetzung notwendiger Regeln war es auch in 2018 ein Wettbewerb, für den es sich lohnte, die ca. 650 Autobahnkilometer auf sich zu nehmen, inclusive wunderbarem Catering.

Mit schöner Regelmäßigkeit hielt auch die Wetterprognose für diesen ersten Maitag mal wieder eher Übles bereit: Sturm, Regen und Temperaturen im einstelligen Bereich prognostizierten die Vorhersagen. Es sollte DER eine ungemütliche Tag zwischen zahllosen Sonnentagen werden - wie schon in den beiden Jahre zuvor. Der Vorabend ließ uns noch glauben, dass all die Wetterwidrigkeiten auch tatsächlich eintreffen würden. Ein kräftiges Sturmtief fegte über Nordrhein-Westfalen und bog die Bäume an den Straßenrändern in bedrohliche Positionen.
Doch allen Unkenrufen zum Trotz klarte es im Laufe des Wettkampftages auf, die Sonne kam heraus und der Wind war zwar noch kräftig, beeinflusste die Rennen jedoch nicht so
maßgeblich.

Fünf Garser Starter standen in den Meldelisten: Luzia Gerzer (9), Annalena Söll (13), Henriette Höhne (14), Andreas Gerzer (42) und Michael Höhne (52).

Hier die Ergebnisse der Garser Im Einzelnen:

Luzia, U11 

IUF-Slalom 4. in 27,98s, 400 Meter 5. in 1:34,43min, 10 Meter Wheelwalk 6. in 8,16s, 50 Meter Einbein 7. in 15,17s

Annalena U15

IUF-Slalom 4. in 21,85s, 400 Meter 7. in 1:09,78min, 50 Meter Einbein 10. in 10,40s, 100 Meter 12. in 16,74s

Henriette U15

50 Meter Einbein 1. in 9,25s (Finale 5.), 30 Meter Wheelwalk 1. in 8,87s, IUF-Slalom 1. in 20,61s, 100 Meter 7. in 16,29s

Andreas 30+

100 Meter 4. in 21,54s, 400 Meter 5. in 1:25,08min

Michael 30+ bzw. 19+ in Einbein und Wheelwalk

100 Meter 1. in 18,14s, 400 Meter 1. in 1:12, 99min, IUF-Slalom in 27,12s, 50 Meter Einbein 8. in 14,04s, 30 Meter Wheelwalk 8. in 20,09s

Hier sind alle Ergebnisse nachzulesen: http://www.msv-turnen.de/zebracup.htm

Zum Abschluss des Tages fuhren die Garser noch eine 4x100 Meter Staffel in der AK 15+ solide ins Ziel und wurden in der Besetzung Annalena, Andy, Jette und Luzi 12. in der Zeit von 1:14 min.

 

MÄRZ 2018: Garser Einradteam ist Oberbayerischer Meister!

 

Die erste Meisterschaft des Jahres 2018 ist nun Geschichte. Sie fand am 11. März in Lenting statt, und es wurden auf ihr die Oberbayerischen Meister im Bereich Freestyle ermittelt.

In der eindrucksvollsten der an diesem Tag ausgetragenen Konkurrenzen, der der Großgruppenküren, heißt eben dieser Oberbayerische Meister 2018 nun TSV Gars. Mit 24 Fahrern stellten die Garser ein Team, das doppelt so viele Einradler vereinte wie die nächst kleinere Großgruppe. Und obwohl es weder trainings- noch fahrtechnisch unproblematisch ist, eine so komplexe Choreografie anzugehen, so sind es doch gerade diese monumentalen Küren, die Auge und Herz der Zuschauer und nicht zuletzt der Jury erfreuen, wenn sie denn gut gelingen.

Das Garser Werk zu Idee und Musik aus dem Musical „Les Miserables“ hielt der großen Erwartungshaltung stand – einer Erwartung, die die Fahrer selbst an sich haben, aber welche inzwischen auch mit dem Namen „Garser Einradteam“ verknüpft ist, wenn wir mit denn mit unserer stets imposanten Fahrerzahl an den Start rollen. Das beharrliche Ringen um exakte Linien, klare Bilder und größtmöglichen Ausdruck, das in den Wochen vor dem Wettkampf die Grenzen von Sportlern wie Übungsleiter annähernd ausgelotet hatte, zahlte sich nun reichlich aus: mit einer hinreißenden Kürleistung, mit fasziniertem Publikum und mit dem Gewinn der Goldmedaille, wobei beide Bewertungskriterien – Technik und Performance – klar an die Garser gingen.

Vor dieser vielschichtigen Mannschaftsleistung waren noch mehrere Fahrer unseres Teams in Einzel- und Paarentscheidungen am Start und beendeten jede davon mit einer Medaille.

Annalena Söll holte Platz drei im Standardskill der AK U15.

Mit ihrem Kürpartner Vincent Käser startete sie mit der Paarkür „Beauty and the beast“. Beide zeigten wohl die am meisten überraschende Leistung aller Garser Starter. Mit der erreichten Silbermedaille in der AK U15 war nicht unbedingt zu rechnen gewesen, aber sie wurde absolut verdient gewonnen mit einer nahezu fehlerfreien Kür, bei der vor allem die große Sicherheit der gezeigten Tricks beeindruckte, aber auch eine nie vorher so gut gezeigte Präsentation den Ausschlag gab.

In der U14 holten Annika Sperr und Cilli Rotter Platz zwei. Beide fahren nun schon viele Jahre zusammen und sind immer ein Medaillengarant. Auch auf den enormen Unterhaltungswert ihrer Küren kann man sich stets freuen. Mit großer Spiellaune und schauspielerischem Talent gelingt es ihnen bei jedem Auftritt, das Publikum für sich zu gewinnen. Diesmal waren es die Ratte und der Koch aus dem Trickfilm „Ratatouille“, die sich auf der Kürfläche gekonnt neckten und das, während sie reichlich schwierige Tricks absolvierten. Der eine oder andere Abstieg hat ihnen diesmal leider den Sieg gekostet.

Mit dem schwungvollen „Can Can“ gewannen Henriette Höhne und Verena Kotalla die AK 15 plus. Die beiden bestechen stets mit unglaublicher Synchronität und hohem Trickniveau. Für die OBM sollte die Kür etwas umgestellt und mit neu dazugelernten Tricks aufgewertet werden. Leider waren beide vor der Meisterschaft verletzt bzw. krank, so dass sie ihren letzten Kürdurchlauf drei Wochen vor dem Wettkampf absolviert hatten. Die Umstellung der Kür fand deshalb nur teilweise und vor allem nur theoretisch statt. Die halbneue Version wurde erstmalig direkt im Wettkampf gefahren. Ein paar kleinere geometrische Probleme umschiffte man dabei nahezu unbemerkt. Lediglich bei einer Dragseat – Drehung und dem Handwalk ging den beiden schlichtweg der Platz aus. Einmal war das schon am Rand aufgebaute Siegerpodest im Weg, das andere Mal gerieten sie „bedrohlich“ nah an den Jurytisch. Sie waren trotzdem nicht zu schlagen und quittierten das Ganze mit Humor.

Henriette war zusätzlich noch mit der vereinsübergreifenden 15 plus Kleingruppenkür „Fire“ am Start. Diese außergewöhnlich schöne Kür von fünf brillanten Einradfahrern ist mit einem derartigen Feuerwerk an Höchstschwierigkeiten gespickt, dass ihr Gelingen auf einem sehr schmalen Grat wandelt. Hin und wieder kippelte das Unternehmen diesmal auf der dünnen Kante, doch trotz einiger Absteige war es eine tolle Vorstellung der fünf mutigen Fahrer, die mit Gold belohnt wurde. Es bleibt ihnen zu wünschen, dass in einer der nächsten Meisterschaften ein idealer Durchlauf gelingt. Dann reift das Produkt zu einer Kür, von der man noch lange sprechen wird.

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Aktualisiert: 01.11.2018
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